Unverhoffte Fuchsjagd! |
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| Es war ein schöner Sonntag im Frühjahr. Da rief mich ein alter Freund an und sagte: „Komm doch mal mit deinen Teckeln vorbei. Bei mir sind Füchse im Schafstall, die haben schon zwei neugeborene Lämmer gerissen“. Ich sagte zu, schnell das Schanzzeug und Netze zusammen geholt, die Pistole und die Flinte eingepackt. Meine Teckel Nurie (Nurie vom Odinsee), Bifi (Xilly von der Waldhöhe) und Dromo (Dromo Herbu Kopidolek) ins Auto gebracht und los ging die Fahrt. Nach 30 km waren wir bei dem Kleinbauer angekommen. |
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Nachdem die Schafe aus dem Stall in eine andere Unterkunft gebracht waren, wurden zwei Röhrenausgänge mit Netze abgespannt, meine junge Teckelhündin „Nurie“ schliefte unter dem Schafstall ein, nach 5 Minuten gab sie dann Laut. Dann polterte es unter den Dielen und ein großer Fuchsrüde sprang in das Netz, wo er dann sein Ende fand. Die Hündin beutelte ihn kurz und verschwand gleich wieder unter den Stall. Sofort ging eine erneute Verfolgungsjagd los. Der Zwischenraum von den Dielen zum Naturboden war nicht hoch (ich schätze so 15-18 cm). Man merkte es daran, dass sie Hündin den Fuchs nicht an einer Stelle binden konnte und der zweite Fuchs würde nach dem Schuss nicht mehr freiwillig springen. Wo ein Einschlag machen, wenn der Fuchs nicht festsitz? Ich entschied mich für meine Zwergteckeline „Bifi“. Sie ist sehr wendig und griffig. Beide Hündinnen kennen sich, sie haben schön öfter zusammengejagt, daher konnte ich es riskieren beide unter der Erde zusammenarbeiten zulassen. Das ging auch gut „Bifi von der einen Seite und „Nurie“ von der anderen Seite. Bald war der Fuchs in der Ecke fest. Jetzt hieß es noch, 80cm Schafmist zu beseitigen, Schalbretter hochnehmen. Da ist mein alter Dreispitz das richtige Werkzeug, jetzt wurden noch Fußbodenbretter und Isoliermaterial entfernt. Jetzt sah ich die beiden Teckel, ich konnte sie greifen und schnell etwas weiter anbinden, während mein Jagdfreund dem Fuchs einen Fangschuss gab. Der Standardteckel Dromo beutelte ihn zur Sicherheit noch mal. Plötzlich kam Bewegung aus der Röhre und ein dritter Fuchs sprang einer Jungjägerin fast ins Gesicht. |
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Nach diesem Erlebnis wurden die Füchse verblasen, sie hatten keine Räude, zwei prächtige Tiere, die nun bald meine Couch zieren werden. Meine tapfere „Nuire“ hatte ein paar Kratzer abbekommen, die ich gleich versorgt habe. Die kleine Zwerghündin „Bifi“ hatte keine Blessuren und bewachte jetzt den anderen Teckeln die Beute. Der Bauer bedankte sich für den Einsatz und nun können die Schafe lammen und die Enten ihre Kücken in Ruhe großziehen. Ich bin sehr stolz auf unsere kleinsten Jagdhunde – die Teckel!!!!! |
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Bericht Karin Kobart & Foto: Annette Kutter |
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